
Einträge ges.: 1161
ø pro Tag: 0,5
Kommentare: 404
ø pro Eintrag: 0,3
Online seit dem: 07.09.2005
in Tagen: 2445
Schlüssel
der es öffnet; und literarische Bildung ist der
Schlüssel, der alles öffnet.
Li Liweng (1611 - 1680),
eigentlich Li Yü, chinesischer Gelehrter
12.12.2005, 16.27 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Der Schlüssel
mein Leben einzog,
hab ich den Schlüssel zu
meinem Herzen weggeworfen.
Doch du hast ihn gefunden,
nicht zufällig und nicht ohne
zu Wissen, was das bedeutet
und trotzdem hast du ihn benutzt.
Langsam öffnet sich das Tor
meiner Liebe wieder und über
die Zugbrücke meiner Gefühle
werd ich dir Einlass gewähren.
Die Sonne am Horizont meiner
Seeligkeit geht wieder auf
und deshalb bitte ich dich
schliess hinter dir zu und bleib.
© Abendrot
12.12.2005, 14.51 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Zeitlos
der Ewigkeit. Aus ihnen kommt mir Wissen, daß ich Raum
zu einem zweiten, zeitlos breiten Leben habe.
Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
12.12.2005, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Enthaltsamkeit
und ich lausche in die Stille,
kein Laut, kein Ton, keine Melodie
ich enthalte mich der Lebens Musik.
Hell leuchten die Sterne
und ich träume mich in die Nacht
keine Kerze, keine Lampe, kein Schein
ich enthalte mich des Lebens Licht.
Dunkel in mir meine Gefühle
und ich spüre ihr leises Schreien,
keine Liebe, keine Zärtlichkeit
ich enthalte mich, bin so allein.
© Abendrot
11.12.2005, 20.13 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Fesseln
Leise raschelt die Seide
als sie über deine Hände gleitet.
Was willst du mit mir tun?
Ich schenk dir mein Vertrauen,
hilflos kann ich nur noch zuschauen.
Fessel mich!
Nimm es in deine Hand
raube mir mit deiner Lust den Verstand.
Was machst du nur mit mir?
Tiefer als je zuvor spür ich deine Lust
und tausendfach wirkt jeder einzelne Kuss.
Angebunden mit den Fesseln
deiner Liebe und Zärtlichkeit
verspüre ich die echte Freiheit.
© Abendrot
11.12.2005, 19.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Fessel mich
zieh mich ganz in deinen Bann.
Nimm mich mit allen Sinnen
und gib mir das Gefühl
ganz dein zu sein.
Fessel mich an dein Herz,
sei mein Seelenfutter und
der Halt, den ich jetzt so brauche.
Und gib mir das Gefühl
ein Teil von dir zu sein.
Fessel mich an deine Liebe,
sei der Weg, das Ziel, der Traum.
Lass mich nicht mehr los.
Und gib mir das Gefühl,
bei dir angekommen zu sein.
© Abendrot
11.12.2005, 16.59 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Melancholie
und das Herz ist mir so schwer.
Niemals dachte ich an eine solche Zeit
und ich weiss nicht, was läuft verkehrt.
Die Seele tief verletzt um Hilfe schreit,
sich nach Wärme sehnt und weint.
Die Gefühle gefangen in der Eiszeit
nie erfahren, wie aus Freund wird Feind.
Im tiefen Tal meiner Melancholie
zurückgezogen und allein gelassen,
schmerzt die Erinnerung an die Melodie
einer Liebe ... muß endlich von dir lassen.
© Abendrot
11.12.2005, 13.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Einsicht
so sollst du deiner Einsicht folgen.
Buddha (560 - 480 v. Chr.)
11.12.2005, 13.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Ich lerne
warum mußtest du gehn?
Jetz mache ich wieder erste Schritte
und suche meine innere Mitte.
Ich lerne aufzustehn ohne dich,
daß die Sonne auch scheint für mich.
Lerne meinen Weg allein zu gehn
und wenn's so ist, auch im Regen zu stehn.
Ich lerne alleine zu lachen
und Dinge, die mir Spaß machen.
Lerne auf die Melodie in mir zu hören
und mich nicht selbst zu zerstören.
Ich lerne wieder neu zu lieben,
auch wenn dicke Narben blieben.
Lerne einem Menschen zu vertraun
und wieder nach vorn zuschauen.
© Abendrot
11.12.2005, 11.10 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Alleine
können nicht alleine.
Robert Schumann (1810 - 1856),
deutscher Komponist der Romantik
11.12.2005, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate




