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Online seit dem: 07.09.2005
in Tagen: 2445
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Das Leben
Das Leben der Gefühlvollen hat drei Epochen:
Erwartung, Vergessen, Erinnerung.
Nikolai Michailowitsch Karamsin (1766 - 1826),
russischer Schriftsteller
Erwartung, Vergessen, Erinnerung.
Nikolai Michailowitsch Karamsin (1766 - 1826),
russischer Schriftsteller
24.09.2005, 12.44 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Zärtliches Geflüster
Sanft fliessen die Worte über unsere Lippen
leise finden sich unsere Gedanken
und mit einem Gefühl des Verstehens
schweigen wir - vielsagender denn je...
Zärtliche Gedanken kannst du in meinen Augen sehn,
zärtliche Gedanken finde ich in der Glut deiner Augen
leise flüstern wir uns zu
was keiner Worte mehr bedarf ...
Und das Lächeln in unseren Gesichtern
spricht ganze Bände - Bände voller Liebkosungen
Bände ungeschriebener Gedichte, ungesagter Worte
leise fange ich sie ein und schreibe sie für dich auf
Zärtliches Geflüster
entweicht unseren Mündern
und erstickt in einem
Kuß.
© Abendrot
leise finden sich unsere Gedanken
und mit einem Gefühl des Verstehens
schweigen wir - vielsagender denn je...
Zärtliche Gedanken kannst du in meinen Augen sehn,
zärtliche Gedanken finde ich in der Glut deiner Augen
leise flüstern wir uns zu
was keiner Worte mehr bedarf ...
Und das Lächeln in unseren Gesichtern
spricht ganze Bände - Bände voller Liebkosungen
Bände ungeschriebener Gedichte, ungesagter Worte
leise fange ich sie ein und schreibe sie für dich auf
Zärtliches Geflüster
entweicht unseren Mündern
und erstickt in einem
Kuß.
© Abendrot
23.09.2005, 22.23 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Großes
Bei großen Dingen genügt es auch, sie gewollt zu haben.
In magnis et voluisse satis est.
Sextus Properz (Propertius) (49 - 15 v. Chr.),
Elegiker aus Umbrien
In magnis et voluisse satis est.
Sextus Properz (Propertius) (49 - 15 v. Chr.),
Elegiker aus Umbrien
23.09.2005, 10.03 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Abendrot
Zärtlich küsse ich den Wind,
denn er soll meinen Kuß zu dir tragen.
Mit meinen Händen fange ich das Abendrot
des Sonnenuntergangs und schick es dir...
Sehnsuchtsvoll erhasche ich einen Augenblick
der Stille, in dem ich dir gestehen kann:
"Ich liebe dich."
Und mit der Dunkelheit sende ich dir einen Traum,
in dem wir uns wiedersehen werden.
© Abendrot
denn er soll meinen Kuß zu dir tragen.
Mit meinen Händen fange ich das Abendrot
des Sonnenuntergangs und schick es dir...
Sehnsuchtsvoll erhasche ich einen Augenblick
der Stille, in dem ich dir gestehen kann:
"Ich liebe dich."
Und mit der Dunkelheit sende ich dir einen Traum,
in dem wir uns wiedersehen werden.
© Abendrot
22.09.2005, 19.50 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Schweig still
mein Herz ... schweig still
dein lautes Schlagen verrät meine Gefühle
schweig still mein Mund schweig still
dein leises Flüstern verrät meine Absichten
schweigt ihr Augen,
schaut sie nicht so an
und schweigt ihr Hände,
berührt Sie nicht so zärtlich und voller Gefühl
denn sie ist noch nicht so weit,
dem allen zu glauben
und nicht verstehen
birgt große Gefahr
schweig still mein Herz
sie wird auch in der Stille erkennen,
was ich für sie empfinde.
© Abendrot
dein lautes Schlagen verrät meine Gefühle
schweig still mein Mund schweig still
dein leises Flüstern verrät meine Absichten
schweigt ihr Augen,
schaut sie nicht so an
und schweigt ihr Hände,
berührt Sie nicht so zärtlich und voller Gefühl
denn sie ist noch nicht so weit,
dem allen zu glauben
und nicht verstehen
birgt große Gefahr
schweig still mein Herz
sie wird auch in der Stille erkennen,
was ich für sie empfinde.
© Abendrot
22.09.2005, 12.07 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Gestern
Gestern stürmt's noch und am Morgen
blühet schon das ganze Land -
will auch nicht für morgen sorgen,
alles steht in Gottes Hand.
Joseph Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857),
deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker
blühet schon das ganze Land -
will auch nicht für morgen sorgen,
alles steht in Gottes Hand.
Joseph Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857),
deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker
22.09.2005, 08.53 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Der Herbst
Der Herbst fängt an. Ich sehe es im Garten, an den Bäumen und Büschen.
Ich spüre es an der Luft und den eigenen Gliedern.
Der Sommer ist unwiderruflich vorbei.
Gegen den Herbst ist kein Kraut gewachsen.
Aber der Herbst ist schön und kann so reich an Farben sein.
Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber auch tiefer.
So will ich den Herbst ruhig zu mir kommen lassen.
© Phil Bosmans (*1922),
belgischer Ordenspriester
Ich spüre es an der Luft und den eigenen Gliedern.
Der Sommer ist unwiderruflich vorbei.
Gegen den Herbst ist kein Kraut gewachsen.
Aber der Herbst ist schön und kann so reich an Farben sein.
Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber auch tiefer.
So will ich den Herbst ruhig zu mir kommen lassen.
© Phil Bosmans (*1922),
belgischer Ordenspriester
21.09.2005, 17.25 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate





