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Berührung

Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916),
österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Nickname 10.08.2006, 09.08 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate

Für Gitte

Berührungen

Ich habe eine Frage dich!
Ist das Taktik
mit deiner Haptik?

Deine Berührungen
auf meiner Haut
die mir so vertraut.

Der sanfte Druck deiner
Lippen beim Kuss
ein unbeschreiblicher Genuß.

Die Wärme deiner Liebe
die sich auf mich überträgt
und mir tief unter die Haut geht.

Die Vibrationen deiner Stimme
die mich zum Schwingen bringt
und mir die Luft zum atmen nimmt.

Ich habe eine Frage an dich!
Ist das Taktik
mit deiner Haptik?

© Abendrot

Nickname 10.08.2006, 09.05 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Wortgeschenke

sunrise

Nickname 10.08.2006, 08.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bilder

Wirkung

Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen,
so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.

Theodor Storm, (1817 - 1888),
deutscher Jurist, Dichter und Novellist

Nickname 09.08.2006, 12.21 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate

für Akua

Afrika

Manchmal wenn ich dich so anschau,
erinnerst du mich an jenen Kontinent.

Dein Lächeln gleicht den warmen
Winden über den Steppen.

Deine Liebe brennt auf meiner Haut
wie die Sonne über den Wüsten.

Deine Zärtlichkeit fühlt sich an
wie ein warmer Dschungelregen.

Du bist so gefährlich und aufregend
wie die Wildnis und ihre Tiere.

Alles an dir ist mir so fremd wie
die Sprache und Riten fremder Stämme.

Und doch finde ich in dir mein zuhause wie
ich das Lächeln in den Augen der Menschen finde.

© Abendrot

Nickname 09.08.2006, 10.21 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Wortgeschenke

mehr Meer

Nickname 09.08.2006, 09.53 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bilder

nachts

Ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen,
sehnsüchtig schreit die Ferne, und
ich drehe mich im Bett herum und denke: "Reisen..."

Kurt Tucholsky, (1890 - 1935)

Nickname 09.08.2006, 09.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate

... zuhören

Es sind nicht tausend Worte,
die dir zeigen,
was ich für dich empfinde ...

Es sind nicht tausend Geschenke,
die ich dir mache,
um dir meine Gefühle zu zeigen ...

Es ist nur eines,
was ich immer wieder für dich tun kann
und das ist zuhören ...aus tiefsten Herzen.

© Abendrot

Nickname 09.08.2006, 09.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte

... mehr Meer

Nickname 08.08.2006, 10.18 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bilder

Unruhig

... sind meine Nächte,
durchwoben von Hirngespinsten
und gedanklicher Unruh...

Unruhig ist mein Schlaf,
durchzogen von wirren Träumen
und tausendmal du ...

Unruhig ist mein Herz,
voller Hoffnung und Glück
seid ich es weiß...

Unruhig ist meine Seele,
voller tiefer Gefühle und diesem
Feuer, dass brennt so heiss ...

Unruhig bin ich und
doch auch ganz still,
ganz tief in meinem Innern,
weil ich Dich so sehr will ...

© Abendrot

Nickname 08.08.2006, 10.14 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte

... Freude

Freude ist unsäglich mehr als Glück,
Glück bricht über die Menschen herein, Glück ist Schicksal -
Freude bringen sie in sich zum Blühen,
Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.


Rainer Maria Rilke (1875-1926)
österreichischer Erzähler und Lyriker

Nickname 08.08.2006, 09.53 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate

...

Nickname 03.08.2006, 18.34 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Bilder

Horizont

Lernen ist wie der Horizont: es kommt kein Ende.

Unbekannt

Nickname 03.08.2006, 18.30 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate

Auf der Suche

Mein ganzes Leben schon
war ich auf der Suche,
nach der Liebe - Dir - meinem
Lichtstreif am Horizont.

Und so lief ich meinen Weg
mit dem Blick nach vorn
über Berge und durch Täler
mit dem Ziel - Du - mein Horizont.

Nicht Zäune, Gräben, Meere
hielten mich auf oder gar zurück
auf der Suche nach - Dir -
mein Glück am Horizont.

So weit fort und doch
scheinbar zum Greifen nah,
immer im Blick, immer im Auge,
als ich - Dich - eines Tages sah.

Einen Wimpernschlag in Raum
und Zeit waren wir zu zweit.
In einem Hauch von Ewigkeit
war die Zeit - Unsere - Zeit.

Doch dann mußte ich lernen,
ein Horizont ist nur ein schmaler Grad.
Ich verlor das Gleichgewicht und
stürzte hinunter, verlor - Dich - Mich.

Hilflos trieb ich eine Weile alleine
durch das endlose Nichts,
konnte kaum verstehn, was geschah,
bis ich erwachte und verstand, es gibt - Dich.

Angekommen - noch nicht genau
wissend wo und was das ist, fand
ich den Boden unter meinen Füßen
für meinen Weg zurück zu -  Mir.

© Abendrot

Nickname 03.08.2006, 18.23 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte

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