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Hinter Masken
eine Maske zur Show zu tragen.
Ist es Bequemlichkeit, daß manche
diese nicht mehr absetzen oder
gleich mehrere übereinander tragen?
Das Auge und auch das Herz
lassen sich so leicht täuschen
von schönen Fassaden und
zur Show getragener Etikette, doch
schmerzhaft ist stets das Erkennen.
Was bleibt von uns übrig,
wenn der Mensch sich weiter
hinter den Masken versteckt.
Eine Farce der Alltäglichkeiten
oder die Büchse der Pandorra.
© Abendrot
15.12.2005, 12.26 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:
Erkennen
Studiere die Vergangenheit, um die Zukunft zu erkennen.
Lieh-Tse (wahrscheinlich 440 - 370 v. Chr.)
15.12.2005, 11.01 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Cassiopeia
du kannst mich nicht verfehlen.
Folge mir bis zur Milchstraße
und noch weiter
immer tiefer ins Nichts.
Lass uns die Sterne küssen
und ihnen den Staub
von der Nase wischen.
Pack Ihr Licht in Träume ein
und reite mit mir auf dem
Kometen wieder heim.
Fliege mit mir durch diese Nacht
im Schein von Cassiopeia
und Andromeda.
Und erst wenn der Morgen
ergraut, fliegen wir zurück
in unser irdenes Glück.
© Abendrot
15.12.2005, 00.04 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Perlentaucher
stürzte ich mich in
das Meer deiner Gefühle.
Gezogen von der Last
meiner Hoffnungen und Sehnsüchte
sank ich schneller und schneller.
Doch als ich auf dem Boden
deiner Seele ankam und
die Perle deiner Liebe fand,
verlor ich alle Ängste
und stieg mit ihr
und der Zuversicht
in unser Glück
wieder auf.
© Abendrot
14.12.2005, 23.36 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Der Blues
meine Seele fegt
und mir die Tränen
in die Augen bläst.
Das Herz im Blut
der Traurigkeit
fast ertrinkt und
nach Hilfe schreit.
Die Melodie des Trüb-
sinns um sich greift,
dann ist der Vollmond
nicht mehr weit.
© Abendrot
14.12.2005, 10.32 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Kinder
die die Erwachsenen auch haben, aber nicht sagen.
Jean Paul (1763 - 1825),
deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge
14.12.2005, 10.06 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Frage
Das eine ist eine Frage des Herzens,
das andere ist eine Frage des Urteilsvermögens.
Denis Diderot (1713 - 1784),
französischer Philosoph der Aufklärung
13.12.2005, 23.50 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Lebenslinien
Ereignisse mein Leben,
wie die Lebenslinien
das innere meiner Hand.
Da kreuzen sich Menschen
und ihre Schicksale
genauso wie alltägliche und
ungewöhnliche Geschehnisse.
Manch tiefe Rinne stammt
von einer Verletzung und
manch zärtliches Gefühl glättete
die eine oder andere Wunde.
Man sagt, man könne
die Zukunft aus ihnen lesen,
doch mir reicht das Wissen
der Erfahrung und Erinnerungen.
© Abendrot
13.12.2005, 23.47 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Bühne
daß sie auf der Bühne des Lebens
nie mit Maske auftritt.
© Ernst Ferstl (*1955)
13.12.2005, 14.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Zelluloid
die Bühne meines Lebens.
Das Orchester der Gefühle
spielte die Musik dazu.
Prunkvoll deine Erscheinung
die sich mir sofort ins
Gedächtnis einbrannte,
wie Bilder auf Zelluloid gebannt.
Textsicher sprachst du aus,
was meine Ohren hören sollten.
Und selbst die leisesten Passagen
trafen mitten in mein Herz hinein.
Obwohl der Vorhang fiel, beginnt
nun erst der richtige Film
für dich und mich, in einem
Leben ohne Drehbuch und Klappe.
© Abendrot
13.12.2005, 14.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Das Herz
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805),
deutscher Dichter und Dramatiker
13.12.2005, 09.26 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Dein Gesicht
in dein wunderschönes Gesicht
mit den bezaubernden Augen
und dem Strahlen im Blick.
Wie gebannt, schaue ich immerzu
und entdecke dabei ganze Welten
tiefer Gefühle und Träume in dir,
denn du lässt mich soweit blicken.
Im Spiegel deiner Augen gefangen
kann ich mich nicht losreisen
und ertrinke in deiner Tiefe
und deiner unsagbaren Vertrautheit.
Mein Blick haftet an dir und
in einem verstohlenen Augenblick
spüre ich, es geht dir genauso.
© Abendrot
12.12.2005, 17.39 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte




