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Diese Traurigkeit
ist nicht immer zuverstehen.
Es gibt nicht immer einen Grund
und doch ist sie da.
Meine Traurigkeit -
auch ein Teil von mir.
Der Blues der durch mich
und meine Adern fliesst.
Das Gefühl ist Traurigkeit -
es ist ein großes Gefühl.
Und wenn ich es zulasse,
kann ich es besser verarbeiten.
Diese Traurigkeit in mir -
ist auch ein bisschen Ich.
© Abendrot
28.11.2005, 14.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
zuhause
und des Menschen friedliches Zuhause.
Mong Dsi (372 - 289 v. Chr.)
27.11.2005, 19.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Am Abgrund
Ich weiß es nicht,
und ängstlich erwarte ich,
daß er kommt ... der Fall.
Wieviel Zeit bleibt noch?
Immer und immer wieder
stellen sich die Fragen
und führen mich näher heran.
Wo ist der richtige Weg?
Kann ich ihn finden
oder bin ich schon vorbei
und weiss es nur noch nicht?
Ich spüre Ihn bereits,
er ist ganz nah,
auch wenn ich ihn noch nicht seh,
der Abgrund, der sich vor mir auftut.
© Abendrot
27.11.2005, 14.31 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Wunsch
ist der Wunsch aller Menschen.
Lucius Annaeus Seneca
(ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr.)
27.11.2005, 12.14 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Rätsel einer Nacht
und ich frage mich,
wo kommt das Licht her,
daß dich immer noch umgibt?
Tief schaue ich dir in deine Augen
und ich kanns mir nicht erklären,
wieso seh ich in ihnen
dieses seltsame Leuchten?
Zärtlich berühre ich deine Haut
und es ist so sonderbar,
kann es denn wirklich sein,
daß du so weich wie Wolken bist?
Deine Lippen berühren die meinen
und die Welt dreht sich um mich.
Und ich kann das Rätsel nicht lösen,
wer bist du und wo kamst du her?
© Abendrot
27.11.2005, 11.48 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Vertrauen
das sind die beiden unzertrennlichen Grundpfeiler der Liebe,
ohne welche sie nicht bestehen kann,
denn ohne Achtung hat die Liebe keinen Wert
und ohne Vertrauen keine Freude.
Heinrich von Kleist (1777 - 1811),
deutscher Dramatiker
26.11.2005, 19.04 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Standhaft
seinen Weg zu gehen.
Das Leben ist nicht überall
und jederzeit für jeden gleich schön.
Manchmal führt es uns
bis an unsere Grenzen.
Dann kann dir nur eines helfen,
bleib standhaft - bleib ganz du!
Steh auf, wenn du nicht mehr kannst.
Geh weiter, auch wenns schwerfällt.
Und steh zu dir und deinen Gefühlen,
sie sind deine einzigen Verbündeten.
Es ist nicht immer leicht
und manchmal tut es auch weh.
Doch wenn du standhaft bist,
dann werde ich an deiner Seite stehn.
© Abendrot
26.11.2005, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
Verstehen
die dein Verstehen umschließt.
Khalil Gibran (1883 - 1931)
26.11.2005, 11.21 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Traum
wenn ich dich küsse?
Wenn meine Gefühle
verrückt spielen,
weil ich mich
nach dir sehne?
Wenn mein Herz überläuft,
weil du mich anlächelst?
Wenn mir die Luft stockt,
wenn ich dich berühre?
Ist es ein Traum,
wenn du mir sagst;
dass du mich liebst?
Wenn meine Seele fliegt,
sobald ich in deine Augen schau?
Ja es ist ein gelebter Traum -
unser Traum vom wir.
© Abendrot
25.11.2005, 16.15 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedichte
Entfernung
Nur der erste Schritt ist schwierig.
Marie Anne, Marquise du Deffand (1697 - 1780)
25.11.2005, 13.52 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate
Vermissen
und nur dein Duft bleibt zurück,
dann vermisse ich dich schon,
auch wenn ich dich noch unten
an deinem Wagen stehen sehe.
Wenn du auf Arbeit bist
und sich meine Gedanken
nur um dich drehen,
dann vermisse ich dich
wie die Luft zum atmen.
Wenn wir getrennt sind,
dann vermisse ich dich so sehr
und das zu verstehen, ist nicht schwer.
Du bist ein Teil von mir
und ich kann nur ganz ich sein mit Dir.
© Abendrot
25.11.2005, 10.12 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedichte
getrennt
durch jedes Übermaß von Nacht getrennt,
das eine Nähe ist, die sich an Ferne erprobt
und an dem Fernsten sich erkennt.
Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
25.11.2005, 06.41 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Zitate




